Die aktuelle Berichterstattung der Badischen Zeitung zur Katzenschutzverordnung in Ehrenkirchen macht deutlich: Der eingeschlagene Weg ist richtig. Auch wenn sich Erfolge bei freilebenden Katzenpopulationen nicht von heute auf morgen zeigen, wird sichtbar, dass die Verordnung langsam Wirkung entfaltet.
Für uns als Tiere in Not Breisgau e.V. ist das ein wichtiges Signal. Die Katzenschutzverordnung ist kein theoretisches Verwaltungsinstrument, sondern ein ganz praktischer Beitrag zum Tierwohl. Sie hilft dabei, unkontrollierte Vermehrung einzudämmen, Leid zu reduzieren und langfristig stabile Verhältnisse zu schaffen.
Gerade verwilderte Hauskatzen leben oft unter sehr schwierigen Bedingungen. Viele Tiere sind krank, unterernährt, von Parasiten befallen oder müssen ihre Jungen unter schlechten Umständen großziehen. Was von außen manchmal nur wie „ein paar streunende Katzen“ aussieht, bedeutet für die Tiere häufig ein Leben im täglichen Überlebenskampf.
Deshalb ist es so wichtig, dass freilaufende Katzen kastriert, gekennzeichnet und registriert werden. Jede kastrierte Katze verhindert weiteres Tierleid. Jede Registrierung hilft dabei, Tiere zuzuordnen. Und jede Gemeinde, die eine Katzenschutzverordnung erlässt, schafft eine wichtige Grundlage, um überhaupt wirksam handeln zu können.
Besonders positiv sehen wir die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ehrenkirchen. Die Gemeinde nimmt das Thema ernst, bleibt dran und unterstützt die notwendigen Maßnahmen. Dass weiterhin Problemstellen bestehen, insbesondere in Norsingen, zeigt nicht das Scheitern der Verordnung, sondern im Gegenteil, wie notwendig sie ist. Solche Situationen sind über Jahre entstanden und lassen sich nicht innerhalb weniger Monate vollständig lösen.
Wichtig ist dabei auch der Blick über die Gemeindegrenzen hinaus. Katzen kennen keine Verwaltungsgrenzen. Nachhaltiger Katzenschutz funktioniert daher umso besser, je mehr Gemeinden mitziehen. Ehrenkirchen hat hier einen wichtigen Schritt gemacht und zeigt, dass kommunaler Tierschutz möglich ist, wenn der politische Wille vorhanden ist.
Die Entwicklung macht Mut. Die Situation ist noch nicht überall zufriedenstellend, aber der Weg stimmt. Aus Sicht von Tiere in Not Breisgau e.V. bestätigt der Bericht, was wir seit Jahren sagen: Katzenschutzverordnungen wirken. Sie brauchen Zeit, Konsequenz und Zusammenarbeit, aber sie sind eines der wirksamsten Mittel, um das Leid freilebender Katzen langfristig zu verringern.
Unser Dank gilt der Gemeinde Ehrenkirchen, den beteiligten Stellen und allen Menschen, die hinschauen, melden, unterstützen und helfen. Jede einzelne Maßnahme zählt. Und jede Gemeinde, die diesen Weg ebenfalls geht, trägt dazu bei, dass weniger Katzen krank, unkastriert und unversorgt auf der Straße leben müssen.
Die Katzenschutzverordnung in Ehrenkirchen zeigt: Tierschutz beginnt vor Ort. Und er wirkt, wenn man ihn ernst nimmt.
hier der Bericht zur BZ:
Streunende Katzen in Ehrenkirchen: Katzenschutzverordnung zeigt langsam Wirkung
Neuigkeiten
Katzenschutzverordnung in Ehrenkirchen zeigt Wirkung
MehrBärli ist wieder Zuhause: Ein Monat Angst, Hoffnung und endlich ein Happy End
Am 08.04. erreichte uns in den Abendstunden ein Notruf, der auch uns sofort unter die Haut ging.
Ein frisch kastrierter und gekennzeichneter Kater war durch unglückliche Umstände auf dem Parkplatz einer Tierklinik entwischt. Für seine Besitzer brach in diesem Moment eine Welt zusammen. Eben noch war Bärli in Sicherheit, dann plötzlich verschwunden, irgendwo draußen, in einer Umgebung, die für eine entlaufene Katze kaum ungünstiger sein könnte.
Noch am selben Abend trafen wir uns mit den völlig aufgelösten Besitzern vor Ort. Die Verzweiflung war deutlich zu spüren. Wer ein Tier liebt, kennt diese hilflose Angst: Man möchte sofort loslaufen, rufen, suchen, überall Futter hinstellen, jede Ecke kontrollieren und irgendetwas tun, damit das geliebte Tier wieder auftaucht.
Doch genau das ist bei einer Katzensicherung oft der schwierigste Moment. Nicht der Aktionismus hilft, sondern Ruhe, Geduld und ein klarer Plan.
Viele Menschen versuchen verständlicherweise zuerst, an möglichst vielen Stellen Futter zu platzieren. Aus Sorge, dass ihr Stubentiger draußen verhungern könnte. So nachvollziehbar dieser Gedanke ist, so schwierig kann er für eine gezielte Sicherung werden. Denn wenn überall Futter steht, gibt es keinen festen Punkt mehr, an den die Katze zuverlässig zurückkehrt. Gerade bei entlaufenen Katzen ist ein ruhiger, verlässlicher Futterplatz oft entscheidend.
Aus jahrelanger Erfahrung wissen wir: Katzen sind Überlebenskünstler. Sie sind Jäger. Viele können sich zumindest eine gewisse Zeit erstaunlich gut selbst versorgen. Das beruhigt die Besitzer in so einem Moment natürlich kaum, aber für die Sicherung ist dieses Wissen wichtig.
Bei Bärli waren allerdings auch wir ehrlich gesagt zunächst sehr angespannt. Sein Entlaufort war alles andere als harmlos. Der Parkplatz der Tierklinik, die stark befahrene Elsässer Straße, oberhalb die Autobahn und zusätzlich noch die nahe S-Bahn-Linie. Viel Verkehr, viel Lärm, viele Menschen, viele Gefahren. Ein Ort, an dem man bei jedem Gedanken daran hofft, dass die Katze einfach nur irgendwo ruhig und versteckt sitzt.
In Absprache mit den Grundstückseigentümern stellten wir direkt am Entlaufort unsere fernüberwachte Falle mit Futter auf. Gleichzeitig war uns schnell klar, dass dieser Platz allein vermutlich nicht reichen würde. Dort war einfach zu viel Unruhe. Deshalb installierten wir im näheren Umfeld weitere Überwachungskameras. Nicht wahllos, sondern an Stellen, an denen wir aufgrund unserer Erfahrung vermuteten, dass eine entlaufene Katze dort eher entlanglaufen oder sich aufhalten könnte.
Dann begann das, was bei solchen Einsätzen oft am meisten Kraft kostet: das Warten.
Tag für Tag wurde Futter kontrolliert und ausgetauscht. Tag für Tag wurden Kameras überprüft. Und jedes Mal, wenn ein Kameraalarm kam, war dieser kurze Stich da. Dieser eine Gedanke: Ist er es? Ist Bärli noch da? Lebt er? Hat er den Weg zur Futterstelle gefunden?
Die ersten Tage waren zermürbend. Auf den Aufnahmen sahen wir vor allem die üblichen nächtlichen Besucher: Igel. Immer wieder Igel. Aber kein Bärli.
Zehn lange Tage passierte nichts.
Zehn Tage voller Hoffnung, Zweifel und dieser quälenden Ungewissheit, die man kaum beschreiben kann. Man macht weiter, weil Aufgeben keine Option ist. Aber innerlich fragt man sich natürlich trotzdem immer wieder, ob man noch rechtzeitig ist.
Dann, eines Nachts, endlich die erste Sichtung.
Bärli war auf einer Kamera zu sehen. Nicht an der ursprünglichen Falle, sondern genau in dem Bereich, in dem wir vermutet hatten, dass er sich aufhalten könnte.
Dieser Moment war für uns unglaublich wichtig. Bärli lebte. Er war noch im Gebiet. Er war nicht verschwunden. Er hatte sich irgendwo durchgeschlagen.
Aber Bärli machte es uns nicht leicht. Die Falle und das Futter interessierten ihn zunächst überhaupt nicht. Kein bisschen. Natürlich war das frustrierend. Gleichzeitig war es aber auch ein gutes Zeichen. Denn es zeigte uns: Er war offenbar nicht völlig ausgehungert. Er konnte sich anderweitig versorgen. Er war vorsichtig, aber nicht am Ende seiner Kräfte.
Die Besitzer informierten wir zu diesem Zeitpunkt bewusst noch nicht über diese erste Sichtung. Das klingt hart, aber manchmal ist genau das Teil der Verantwortung bei einer Katzensicherung. Denn was hätte es bedeutet, ihnen nach Tagen voller Angst zu sagen: „Wir haben ihn gesehen“, wenn Bärli danach wieder tagelang verschwunden wäre oder ihm doch noch etwas zugestoßen wäre? Diese emotionale Achterbahnfahrt wollten wir ihnen ersparen, solange wir keine echte Sicherheit hatten.
Die Besitzer machten in dieser Zeit genau das Richtige. Bärli war direkt zu Beginn bei TASSO und FINDEFIX als vermisst gemeldet worden, und ansonsten blieben sie ruhig und passiv. Keine hektischen Suchaktionen, kein großflächiges Füttern, kein zusätzliches Aufscheuchen. Genau diese Zurückhaltung ist oft unglaublich schwer, aber sie kann entscheidend sein.
Wir verteilten zusätzlich Flyer in der näheren Umgebung und behielten die Kameras weiter im Blick.
Dann vergingen wieder Tage.
Keine Sichtung. Keine Bewegung von Bärli. Keine Spur auf irgendeiner Kamera.
Wieder nur warten. Wieder hoffen. Wieder nachts auf Meldungen schauen. Wieder dieses Gefühl, dass jede Stunde wichtig sein könnte.
Und dann kam der 07.05.
Um 22:15 Uhr, fast genau einen Monat nach seinem Verschwinden, tauchte Bärli plötzlich wieder auf.
Diesmal zeigte er sogar Interesse an der Falle. Nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten, aber genug, um sofort zu reagieren. Ein unglaublich engagiertes Vereinsmitglied machte sich gegen 23 Uhr noch einmal auf den Weg und bestückte die Falle mit besonders feinem, stark duftendem Futter. In der Hoffnung, dass Bärli in dieser Nacht zurückkommen würde.
Und dann hielt diese Nacht tatsächlich das bereit, worauf wir so lange gehofft hatten.
Um 1:47 Uhr war Bärli wieder da.
Um 1:48 Uhr löste die Falle aus.
Chacka. Bärli war gesichert.
Dieser Moment lässt sich kaum beschreiben. Nach einem Monat voller Sorge, nach unzähligen Kameraalarmen, nach so vielen bangen Blicken auf die Aufnahmen, nach so viel Ungewissheit: Endlich war er sicher.
Wir machten uns sofort von Breisach aus auf den Weg, um ihn aus der Falle zu holen. Bärli selbst zeigte sich davon allerdings nur mäßig begeistert. Gedankt hat er es uns jedenfalls nicht. Wir wurden ordentlich angeknurrt und angefaucht. Aber ganz ehrlich: In diesem Moment war selbst dieses Fauchen ein wunderschönes Geräusch. Denn es bedeutete: Er lebt. Er ist kräftig genug, um sauer zu sein. Er ist da.
Am Morgen überprüften wir die Kennzeichnung. Auch wenn wir uns anhand der Bilder schon fast zu 100 Prozent sicher waren, brachte das Auslesen des Chips die endgültige Gewissheit:
Es war Bärli.
Heute Vormittag konnten wir ihn seinen überglücklichen Besitzern zurückgeben.
Auf den Tag genau einen Monat lang hieß es bangen, hoffen, zittern und immer wieder mit klopfendem Herzen auf die Kamerabilder schauen. Dann war dieser eine Moment endlich da: Bärli war wieder sicher und durfte zurück nach Hause, zu seinen überglücklichen Menschen.
Solche Momente kann man nicht bezahlen. Sie sind der Grund, warum wir losfahren, wenn andere schlafen. Warum wir Fallen aufstellen, Kameras kontrollieren, Futter wechseln, Flyer verteilen und auch dann weitermachen, wenn tagelang nichts passiert. Sie sind der Grund, warum man Zweifel aushält, Müdigkeit verdrängt und trotzdem dranbleibt.
Denn am Ende zählt genau dieser eine Augenblick:
Die Falle ist zu.
Die Katze ist sicher.
Und irgendwo dürfen Menschen endlich wieder aufatmen, weil ihr geliebtes Tier zurück ist.
Bärli hat es geschafft.
Willkommen zurück, kleiner Kämpfer.
MehrEin frisch kastrierter und gekennzeichneter Kater war durch unglückliche Umstände auf dem Parkplatz einer Tierklinik entwischt. Für seine Besitzer brach in diesem Moment eine Welt zusammen. Eben noch war Bärli in Sicherheit, dann plötzlich verschwunden, irgendwo draußen, in einer Umgebung, die für eine entlaufene Katze kaum ungünstiger sein könnte.
Noch am selben Abend trafen wir uns mit den völlig aufgelösten Besitzern vor Ort. Die Verzweiflung war deutlich zu spüren. Wer ein Tier liebt, kennt diese hilflose Angst: Man möchte sofort loslaufen, rufen, suchen, überall Futter hinstellen, jede Ecke kontrollieren und irgendetwas tun, damit das geliebte Tier wieder auftaucht.
Doch genau das ist bei einer Katzensicherung oft der schwierigste Moment. Nicht der Aktionismus hilft, sondern Ruhe, Geduld und ein klarer Plan.
Viele Menschen versuchen verständlicherweise zuerst, an möglichst vielen Stellen Futter zu platzieren. Aus Sorge, dass ihr Stubentiger draußen verhungern könnte. So nachvollziehbar dieser Gedanke ist, so schwierig kann er für eine gezielte Sicherung werden. Denn wenn überall Futter steht, gibt es keinen festen Punkt mehr, an den die Katze zuverlässig zurückkehrt. Gerade bei entlaufenen Katzen ist ein ruhiger, verlässlicher Futterplatz oft entscheidend.
Aus jahrelanger Erfahrung wissen wir: Katzen sind Überlebenskünstler. Sie sind Jäger. Viele können sich zumindest eine gewisse Zeit erstaunlich gut selbst versorgen. Das beruhigt die Besitzer in so einem Moment natürlich kaum, aber für die Sicherung ist dieses Wissen wichtig.
Bei Bärli waren allerdings auch wir ehrlich gesagt zunächst sehr angespannt. Sein Entlaufort war alles andere als harmlos. Der Parkplatz der Tierklinik, die stark befahrene Elsässer Straße, oberhalb die Autobahn und zusätzlich noch die nahe S-Bahn-Linie. Viel Verkehr, viel Lärm, viele Menschen, viele Gefahren. Ein Ort, an dem man bei jedem Gedanken daran hofft, dass die Katze einfach nur irgendwo ruhig und versteckt sitzt.
In Absprache mit den Grundstückseigentümern stellten wir direkt am Entlaufort unsere fernüberwachte Falle mit Futter auf. Gleichzeitig war uns schnell klar, dass dieser Platz allein vermutlich nicht reichen würde. Dort war einfach zu viel Unruhe. Deshalb installierten wir im näheren Umfeld weitere Überwachungskameras. Nicht wahllos, sondern an Stellen, an denen wir aufgrund unserer Erfahrung vermuteten, dass eine entlaufene Katze dort eher entlanglaufen oder sich aufhalten könnte.
Dann begann das, was bei solchen Einsätzen oft am meisten Kraft kostet: das Warten.
Tag für Tag wurde Futter kontrolliert und ausgetauscht. Tag für Tag wurden Kameras überprüft. Und jedes Mal, wenn ein Kameraalarm kam, war dieser kurze Stich da. Dieser eine Gedanke: Ist er es? Ist Bärli noch da? Lebt er? Hat er den Weg zur Futterstelle gefunden?
Die ersten Tage waren zermürbend. Auf den Aufnahmen sahen wir vor allem die üblichen nächtlichen Besucher: Igel. Immer wieder Igel. Aber kein Bärli.
Zehn lange Tage passierte nichts.
Zehn Tage voller Hoffnung, Zweifel und dieser quälenden Ungewissheit, die man kaum beschreiben kann. Man macht weiter, weil Aufgeben keine Option ist. Aber innerlich fragt man sich natürlich trotzdem immer wieder, ob man noch rechtzeitig ist.
Dann, eines Nachts, endlich die erste Sichtung.
Bärli war auf einer Kamera zu sehen. Nicht an der ursprünglichen Falle, sondern genau in dem Bereich, in dem wir vermutet hatten, dass er sich aufhalten könnte.
Dieser Moment war für uns unglaublich wichtig. Bärli lebte. Er war noch im Gebiet. Er war nicht verschwunden. Er hatte sich irgendwo durchgeschlagen.
Aber Bärli machte es uns nicht leicht. Die Falle und das Futter interessierten ihn zunächst überhaupt nicht. Kein bisschen. Natürlich war das frustrierend. Gleichzeitig war es aber auch ein gutes Zeichen. Denn es zeigte uns: Er war offenbar nicht völlig ausgehungert. Er konnte sich anderweitig versorgen. Er war vorsichtig, aber nicht am Ende seiner Kräfte.
Die Besitzer informierten wir zu diesem Zeitpunkt bewusst noch nicht über diese erste Sichtung. Das klingt hart, aber manchmal ist genau das Teil der Verantwortung bei einer Katzensicherung. Denn was hätte es bedeutet, ihnen nach Tagen voller Angst zu sagen: „Wir haben ihn gesehen“, wenn Bärli danach wieder tagelang verschwunden wäre oder ihm doch noch etwas zugestoßen wäre? Diese emotionale Achterbahnfahrt wollten wir ihnen ersparen, solange wir keine echte Sicherheit hatten.
Die Besitzer machten in dieser Zeit genau das Richtige. Bärli war direkt zu Beginn bei TASSO und FINDEFIX als vermisst gemeldet worden, und ansonsten blieben sie ruhig und passiv. Keine hektischen Suchaktionen, kein großflächiges Füttern, kein zusätzliches Aufscheuchen. Genau diese Zurückhaltung ist oft unglaublich schwer, aber sie kann entscheidend sein.
Wir verteilten zusätzlich Flyer in der näheren Umgebung und behielten die Kameras weiter im Blick.
Dann vergingen wieder Tage.
Keine Sichtung. Keine Bewegung von Bärli. Keine Spur auf irgendeiner Kamera.
Wieder nur warten. Wieder hoffen. Wieder nachts auf Meldungen schauen. Wieder dieses Gefühl, dass jede Stunde wichtig sein könnte.
Und dann kam der 07.05.
Um 22:15 Uhr, fast genau einen Monat nach seinem Verschwinden, tauchte Bärli plötzlich wieder auf.
Diesmal zeigte er sogar Interesse an der Falle. Nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten, aber genug, um sofort zu reagieren. Ein unglaublich engagiertes Vereinsmitglied machte sich gegen 23 Uhr noch einmal auf den Weg und bestückte die Falle mit besonders feinem, stark duftendem Futter. In der Hoffnung, dass Bärli in dieser Nacht zurückkommen würde.
Und dann hielt diese Nacht tatsächlich das bereit, worauf wir so lange gehofft hatten.
Um 1:47 Uhr war Bärli wieder da.
Um 1:48 Uhr löste die Falle aus.
Chacka. Bärli war gesichert.
Dieser Moment lässt sich kaum beschreiben. Nach einem Monat voller Sorge, nach unzähligen Kameraalarmen, nach so vielen bangen Blicken auf die Aufnahmen, nach so viel Ungewissheit: Endlich war er sicher.
Wir machten uns sofort von Breisach aus auf den Weg, um ihn aus der Falle zu holen. Bärli selbst zeigte sich davon allerdings nur mäßig begeistert. Gedankt hat er es uns jedenfalls nicht. Wir wurden ordentlich angeknurrt und angefaucht. Aber ganz ehrlich: In diesem Moment war selbst dieses Fauchen ein wunderschönes Geräusch. Denn es bedeutete: Er lebt. Er ist kräftig genug, um sauer zu sein. Er ist da.
Am Morgen überprüften wir die Kennzeichnung. Auch wenn wir uns anhand der Bilder schon fast zu 100 Prozent sicher waren, brachte das Auslesen des Chips die endgültige Gewissheit:
Es war Bärli.
Heute Vormittag konnten wir ihn seinen überglücklichen Besitzern zurückgeben.
Auf den Tag genau einen Monat lang hieß es bangen, hoffen, zittern und immer wieder mit klopfendem Herzen auf die Kamerabilder schauen. Dann war dieser eine Moment endlich da: Bärli war wieder sicher und durfte zurück nach Hause, zu seinen überglücklichen Menschen.
Solche Momente kann man nicht bezahlen. Sie sind der Grund, warum wir losfahren, wenn andere schlafen. Warum wir Fallen aufstellen, Kameras kontrollieren, Futter wechseln, Flyer verteilen und auch dann weitermachen, wenn tagelang nichts passiert. Sie sind der Grund, warum man Zweifel aushält, Müdigkeit verdrängt und trotzdem dranbleibt.
Denn am Ende zählt genau dieser eine Augenblick:
Die Falle ist zu.
Die Katze ist sicher.
Und irgendwo dürfen Menschen endlich wieder aufatmen, weil ihr geliebtes Tier zurück ist.
Bärli hat es geschafft.
Willkommen zurück, kleiner Kämpfer.
Mitgliederversammlung von Tiere in Not Breisgau e.V.
Am 24. April 2026 fand die diesjährige Mitgliederversammlung von Tiere in Not Breisgau e.V. statt. Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder wurde zunächst die Beschlussfähigkeit festgestellt. Im Anschluss gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der verstorbenen Menschen und Tiere, die den Verein in den vergangenen Jahren begleitet haben.
Ein wichtiger Teil der Versammlung war der Rückblick auf die Entwicklung des Vereins seit dem Jahr 2016. Dabei wurde deutlich, wie stark sich die Arbeit von Tiere in Not Breisgau e.V. in den vergangenen zehn Jahren verändert und erweitert hat. Themen wie Katzenschutzverordnungen, Fälle von Animal Hoarding, die Unterbringung und Versorgung von Fund- und Abgabetieren sowie die stetig wachsenden organisatorischen Anforderungen prägen die Vereinsarbeit zunehmend.
Besonders im Bereich der Katzenversorgung ist der Bedarf weiterhin hoch. Da immer wieder Tiere kurzfristig untergebracht, versorgt und medizinisch betreut werden müssen, wurden auch die vorhandenen privaten Räumlichkeiten weiter angepasst. Unter anderem wurde ein Zimmer entsprechend umgestaltet und renoviert, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Auch alternative Unterbringungsmöglichkeiten, etwa Katzenpensionen, wurden geprüft, erwiesen sich jedoch für die Arbeit des Vereins nicht als geeignete Lösung.
Im Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate zeigte sich erneut, dass besonders viele Abgabetiere aus Zuchten oder problematischen Haltungen erhebliche gesundheitliche Probleme mitbringen. Häufig waren umfangreiche Behandlungen notwendig, unter anderem an Zähnen, Hüften oder Kniescheiben. Diese Fälle verursachen nicht nur hohe Kosten, sondern binden auch viel Zeit, Pflege und Organisation.
Erfreulich war der Rückblick auf das Kürbisfest, das von allen Beteiligten als sehr gelungen empfunden wurde. Bei viel Kuchen, guter Stimmung und zahlreichen Begegnungen zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll solche Veranstaltungen für den Verein, seine Unterstützerinnen und Unterstützer sowie für den direkten Austausch mit Tierfreunden sind.
Ein besonderer Dank ging an die vielen Menschen, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützt haben. Genannt wurden unter anderem Anni, Pauli, Familie Schätzle, Pflegestelle Ramona, Kuni, Uschi, Petra, Sandra und Anja Roth. Ebenfalls ausdrücklich erwähnt wurde die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei und der Veterinärbehörde, die für die Vereinsarbeit in vielen Situationen von großer Bedeutung ist.
Ein ganz besonderer Dank galt Moni für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Sie ist eine wahre Bereicherung für den Verein, denn ihr Engagement, ihre Verlässlichkeit und ihre Hilfsbereitschaft sind fantastisch, egal zu welcher Uhrzeit Hilfe gebraucht wird. Solche Menschen sind für die Vereinsarbeit unbezahlbar.
Auch im Bereich der Vermittlungen konnte der Verein im vergangenen Jahr wieder vielen Tieren helfen und zahlreiche Schützlinge in ein neues Zuhause begleiten. Neben Katzen, Hunden und Kleintieren gehörten auch besondere Notfälle und Wildtiere zur täglichen Arbeit des Vereins.
Ein besonders großer Arbeitsbereich bleibt die Kastration von Katzen. Im vergangenen Jahr wurden 398 Katzen kastriert. Ein Großteil der Kosten konnte durch die beteiligten Gemeinden übernommen werden. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig Katzenschutzverordnungen und die Zusammenarbeit mit den Kommunen sind. Jede Kastration hilft, weiteres Tierleid zu verhindern und langfristig die Zahl herrenloser und verwilderter Katzen zu reduzieren.
Im Anschluss stellte der Kassenwart den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer bestätigten, dass die Buchhaltung im Rahmen der durchgeführten Stichproben korrekt geführt wurde. Hervorgehoben wurde außerdem, dass die Arbeit weiterhin ehrenamtlich erfolgt. Die Entlastung des Vorstandes wurde anschließend einstimmig beschlossen.
Anträge lagen keine vor.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ ging ein besonders herzlicher Dank an Teresa Grießhaber für ihren inzwischen zehnjährigen unermüdlichen Einsatz als 1. Vorsitzende von Tiere in Not Breisgau e.V. Ihr Engagement, ihre Ausdauer und ihr persönlicher Einsatz haben die Entwicklung des Vereins über viele Jahre maßgeblich geprägt. Ohne Menschen, die Verantwortung übernehmen, unzählige Stunden investieren und auch in schwierigen Situationen verlässlich für die Tiere da sind, wäre diese Arbeit nicht möglich.
Außerdem wurde unter „Sonstiges“ über die erhebliche private Unterstützung gesprochen, die durch die Bereitstellung eigener Räumlichkeiten und den persönlichen Einsatz einzelner Mitglieder für die Vereinsarbeit erbracht wird. Hierzu soll innerhalb der Vorstandschaft gemeinsam mit Rechtsbeistand und Steuerberater geprüft werden, ob und in welchem rechtlichen und steuerlichen Rahmen hierfür Möglichkeiten bestehen. Abhängig vom Ergebnis dieser Prüfung kann bei Bedarf eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, um über eine angemessene Aufwandsregelung für ausschließlich dem Verein zur Verfügung gestellte private Räumlichkeiten zu beraten und gegebenenfalls einen entsprechenden Beschluss zu fassen.
Gegen 19:40 Uhr wurde die Mitgliederversammlung beendet.
Tiere in Not Breisgau e.V. bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern, Pflegestellen, Spenderinnen und Spendern, Helferinnen und Helfern sowie bei allen Menschen, die die Arbeit des Vereins unterstützen. Jede Hilfe trägt dazu bei, Tieren in Not eine Chance auf Versorgung, Sicherheit und ein neues Zuhause zu geben.
MehrEin wichtiger Teil der Versammlung war der Rückblick auf die Entwicklung des Vereins seit dem Jahr 2016. Dabei wurde deutlich, wie stark sich die Arbeit von Tiere in Not Breisgau e.V. in den vergangenen zehn Jahren verändert und erweitert hat. Themen wie Katzenschutzverordnungen, Fälle von Animal Hoarding, die Unterbringung und Versorgung von Fund- und Abgabetieren sowie die stetig wachsenden organisatorischen Anforderungen prägen die Vereinsarbeit zunehmend.
Besonders im Bereich der Katzenversorgung ist der Bedarf weiterhin hoch. Da immer wieder Tiere kurzfristig untergebracht, versorgt und medizinisch betreut werden müssen, wurden auch die vorhandenen privaten Räumlichkeiten weiter angepasst. Unter anderem wurde ein Zimmer entsprechend umgestaltet und renoviert, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Auch alternative Unterbringungsmöglichkeiten, etwa Katzenpensionen, wurden geprüft, erwiesen sich jedoch für die Arbeit des Vereins nicht als geeignete Lösung.
Im Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate zeigte sich erneut, dass besonders viele Abgabetiere aus Zuchten oder problematischen Haltungen erhebliche gesundheitliche Probleme mitbringen. Häufig waren umfangreiche Behandlungen notwendig, unter anderem an Zähnen, Hüften oder Kniescheiben. Diese Fälle verursachen nicht nur hohe Kosten, sondern binden auch viel Zeit, Pflege und Organisation.
Erfreulich war der Rückblick auf das Kürbisfest, das von allen Beteiligten als sehr gelungen empfunden wurde. Bei viel Kuchen, guter Stimmung und zahlreichen Begegnungen zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll solche Veranstaltungen für den Verein, seine Unterstützerinnen und Unterstützer sowie für den direkten Austausch mit Tierfreunden sind.
Ein besonderer Dank ging an die vielen Menschen, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützt haben. Genannt wurden unter anderem Anni, Pauli, Familie Schätzle, Pflegestelle Ramona, Kuni, Uschi, Petra, Sandra und Anja Roth. Ebenfalls ausdrücklich erwähnt wurde die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei und der Veterinärbehörde, die für die Vereinsarbeit in vielen Situationen von großer Bedeutung ist.
Ein ganz besonderer Dank galt Moni für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Sie ist eine wahre Bereicherung für den Verein, denn ihr Engagement, ihre Verlässlichkeit und ihre Hilfsbereitschaft sind fantastisch, egal zu welcher Uhrzeit Hilfe gebraucht wird. Solche Menschen sind für die Vereinsarbeit unbezahlbar.
Auch im Bereich der Vermittlungen konnte der Verein im vergangenen Jahr wieder vielen Tieren helfen und zahlreiche Schützlinge in ein neues Zuhause begleiten. Neben Katzen, Hunden und Kleintieren gehörten auch besondere Notfälle und Wildtiere zur täglichen Arbeit des Vereins.
Ein besonders großer Arbeitsbereich bleibt die Kastration von Katzen. Im vergangenen Jahr wurden 398 Katzen kastriert. Ein Großteil der Kosten konnte durch die beteiligten Gemeinden übernommen werden. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig Katzenschutzverordnungen und die Zusammenarbeit mit den Kommunen sind. Jede Kastration hilft, weiteres Tierleid zu verhindern und langfristig die Zahl herrenloser und verwilderter Katzen zu reduzieren.
Im Anschluss stellte der Kassenwart den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer bestätigten, dass die Buchhaltung im Rahmen der durchgeführten Stichproben korrekt geführt wurde. Hervorgehoben wurde außerdem, dass die Arbeit weiterhin ehrenamtlich erfolgt. Die Entlastung des Vorstandes wurde anschließend einstimmig beschlossen.
Anträge lagen keine vor.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ ging ein besonders herzlicher Dank an Teresa Grießhaber für ihren inzwischen zehnjährigen unermüdlichen Einsatz als 1. Vorsitzende von Tiere in Not Breisgau e.V. Ihr Engagement, ihre Ausdauer und ihr persönlicher Einsatz haben die Entwicklung des Vereins über viele Jahre maßgeblich geprägt. Ohne Menschen, die Verantwortung übernehmen, unzählige Stunden investieren und auch in schwierigen Situationen verlässlich für die Tiere da sind, wäre diese Arbeit nicht möglich.
Außerdem wurde unter „Sonstiges“ über die erhebliche private Unterstützung gesprochen, die durch die Bereitstellung eigener Räumlichkeiten und den persönlichen Einsatz einzelner Mitglieder für die Vereinsarbeit erbracht wird. Hierzu soll innerhalb der Vorstandschaft gemeinsam mit Rechtsbeistand und Steuerberater geprüft werden, ob und in welchem rechtlichen und steuerlichen Rahmen hierfür Möglichkeiten bestehen. Abhängig vom Ergebnis dieser Prüfung kann bei Bedarf eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, um über eine angemessene Aufwandsregelung für ausschließlich dem Verein zur Verfügung gestellte private Räumlichkeiten zu beraten und gegebenenfalls einen entsprechenden Beschluss zu fassen.
Gegen 19:40 Uhr wurde die Mitgliederversammlung beendet.
Tiere in Not Breisgau e.V. bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern, Pflegestellen, Spenderinnen und Spendern, Helferinnen und Helfern sowie bei allen Menschen, die die Arbeit des Vereins unterstützen. Jede Hilfe trägt dazu bei, Tieren in Not eine Chance auf Versorgung, Sicherheit und ein neues Zuhause zu geben.
Hinweis zur telefonischen Erreichbarkeit
Aufgrund umfangreicher Umstellungen unserer Telefonanlage sind wir in der Zeit vom 13.04.2026 ab ca. 18:00 Uhr bis voraussichtlich 14.04.2026, 18:00 Uhr telefonisch nur eingeschränkt und nicht zuverlässig erreichbar.
Bitte beachten Sie: Sollten Sie auf eine Mobilbox geleitet werden, kann es vorkommen, dass wir hinterlassene Nachrichten nicht abhören können, da von der Umstellung auch unsere Mobiltelefone betroffen sind.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
MehrBitte beachten Sie: Sollten Sie auf eine Mobilbox geleitet werden, kann es vorkommen, dass wir hinterlassene Nachrichten nicht abhören können, da von der Umstellung auch unsere Mobiltelefone betroffen sind.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zeugenaufruf – Verdacht auf vorsätzliche Katzenvergiftungen in Breisach
Wir bitten die Bevölkerung um Hinweise zu mehreren schweren Vergiftungsfällen von Katzen in Breisach.
Nach Angaben von Tierhaltern aus dem Wohngebiet Fritz-Roth-Straße / Hilde-Menzer-Straße / Engelinstraße sind innerhalb der vergangenen rund zehn Monate mindestens vier Katzen an einer Frostschutzmittelvergiftung (Ethylenglykol) gestorben. Alle Tiere lebten im Umkreis von etwa 100 Metern.
Die betroffenen Katzen mussten nach tierärztlicher Behandlung eingeschläfert werden. In einem Fall wurde der Verdacht durch eine pathologische Untersuchung bestätigt. Die Tiere wurden unter anderem in einer Tierklinik behandelt.
Besonders besorgniserregend ist, dass die Fälle trotz vorheriger Warnungen an die Nachbarschaft weiter aufgetreten sind. Anwohner hatten bereits nach den ersten Vergiftungen durch Aushänge und Wurfzettel darauf hingewiesen, mögliche Gefahrenquellen wie offen stehendes Frostschutzmittel zu entfernen.
Die zeitliche Abfolge der bekannten Fälle:
- Mai 2025: Zwei Katzen aus dem Gebiet mussten eingeschläfert werden
- September 2025: weiterer Vergiftungsfall
- März 2026: erneuter Todesfall einer Katze
Aufgrund der Häufung und der räumlichen Nähe der Fälle besteht der Verdacht, dass die Vergiftungen möglicherweise gezielt verursacht wurden.
Der Vorfall wurde bereits bei der Polizei angezeigt.
Hinweise aus der Bevölkerung können helfen, mögliche weitere Tiervergiftungen zu verhindern. Wer im genannten Gebiet verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu weiteren Fällen geben kann, wird gebeten, sich bei Tiere in Not Breisgau e. V. oder bei der Polizei Breisach zu melden.
Frau wirft Katzenbabys in einen Bach - Zeugen gesucht (incl. UPDATE)
UPDATE:
Nach dem Aussetzen von Katzenbabys im Stadtteil Haslach in Freiburg gibt es nun einen Ermittlungserfolg. Die Polizei hat eine Tatverdächtige identifiziert, nachdem Zeugenhinweise eingegangen waren.
Nach Angaben der Polizei handelt es sich um eine 87 Jahre alte Frau, die bereits Katzen besessen haben soll und im Verdacht steht, die Tiere ausgesetzt zu haben.
Originalbeitrag:
Am Donnerstag, den 29. Januar, hat eine Zeugin beobachtet, wie eine unbekannte Frau gegen 20:45 Uhr eine Tüte in den Kronenmühlebach im Freiburger Stadtteil Haslach geworfen hatte.
Die Zeugin hatte die Unbekannte zuvor auf den Inhalt der Tüte angesprochen, weil daraus Geräusche zu hören waren, welche auf lebendige Tiere schließen ließen. Die Zeugin forderte die unbekannte Frau auf, den Inhalt der Tüte vorzuzeigen, woraufhin diese besagte Tüte einige Meter weiter in den Bach warf und davonlief. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Matthias-Blank-Straße/ Luckenbachweg.
Die Zeugin handelte umgehend, kletterte trotz Kälte in den Bach und holte die Tüte heraus. In dieser befanden sich drei Katzenbabys, welche sie unverzüglich in tierärztliche Obhut brachte. Bei den drei Kätzchen handelt es sich möglicherweise um sogenannte "Britisch Kurzhaar"-Katzen mit grauem Fell. Die Tiere sind aufgrund der Rettung durch die Zeugin und der tierärztlichen Versorgung inzwischen wieder wohlauf.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der unbekannten Frau. Sie sei laut Angaben der Zeugin zwischen 60 und 70 Jahren alt, etwa 160-165 cm groß, trug graues, zusammengebundenes Haar, eine schwarze, hüftlange Winterjacke, dunkle Leggings und hat eine eher schmächtige Statur. Sie sprach deutsch mit mutmaßlich osteuropäischem Akzent.
Hinweise bitte an den unter anderem für Tierschutzdelikte zuständigen Fachdienst der Polizei unter 0761 21689-200 oder das Polizeirevier Freiburg Süd (24/7) unter der Telefonnummer: 0761 882-4421.
(Text: Polizei Freiburg rb (G/U)/ ak)
MehrNach dem Aussetzen von Katzenbabys im Stadtteil Haslach in Freiburg gibt es nun einen Ermittlungserfolg. Die Polizei hat eine Tatverdächtige identifiziert, nachdem Zeugenhinweise eingegangen waren.
Nach Angaben der Polizei handelt es sich um eine 87 Jahre alte Frau, die bereits Katzen besessen haben soll und im Verdacht steht, die Tiere ausgesetzt zu haben.
Originalbeitrag:
Am Donnerstag, den 29. Januar, hat eine Zeugin beobachtet, wie eine unbekannte Frau gegen 20:45 Uhr eine Tüte in den Kronenmühlebach im Freiburger Stadtteil Haslach geworfen hatte.
Die Zeugin hatte die Unbekannte zuvor auf den Inhalt der Tüte angesprochen, weil daraus Geräusche zu hören waren, welche auf lebendige Tiere schließen ließen. Die Zeugin forderte die unbekannte Frau auf, den Inhalt der Tüte vorzuzeigen, woraufhin diese besagte Tüte einige Meter weiter in den Bach warf und davonlief. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Matthias-Blank-Straße/ Luckenbachweg.
Die Zeugin handelte umgehend, kletterte trotz Kälte in den Bach und holte die Tüte heraus. In dieser befanden sich drei Katzenbabys, welche sie unverzüglich in tierärztliche Obhut brachte. Bei den drei Kätzchen handelt es sich möglicherweise um sogenannte "Britisch Kurzhaar"-Katzen mit grauem Fell. Die Tiere sind aufgrund der Rettung durch die Zeugin und der tierärztlichen Versorgung inzwischen wieder wohlauf.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der unbekannten Frau. Sie sei laut Angaben der Zeugin zwischen 60 und 70 Jahren alt, etwa 160-165 cm groß, trug graues, zusammengebundenes Haar, eine schwarze, hüftlange Winterjacke, dunkle Leggings und hat eine eher schmächtige Statur. Sie sprach deutsch mit mutmaßlich osteuropäischem Akzent.
Hinweise bitte an den unter anderem für Tierschutzdelikte zuständigen Fachdienst der Polizei unter 0761 21689-200 oder das Polizeirevier Freiburg Süd (24/7) unter der Telefonnummer: 0761 882-4421.
(Text: Polizei Freiburg rb (G/U)/ ak)
Erleichterung nach Tagen der Ungewissheit: Jungschwan von Angelschnur befreit und wieder wohlauf
Nach den zunächst leider erfolglosen Rettungsversuchen haben wir die Situation nicht einfach sich selbst überlassen. Über mehrere Tage hinweg haben wir immer wieder versucht, das Vertrauen des Jungschwans durch gezieltes Anfüttern zu gewinnen. Unser Ziel war es, ihn näher ans Ufer zu bekommen, um die Angelschnur und den Köder gefahrlos entfernen zu können.
Der Schwan blieb jedoch durchgehend sehr skeptisch, hielt Abstand und wich aus. Und dann war er plötzlich von einem Tag auf den anderen nicht mehr zu sehen.
Zwischenzeitlich erreichte uns eine einzelne Meldung, der Schwan habe „das Teil nicht mehr um den Hals“, wirke aber am Hals stark zerzaust. Bei unseren regelmäßigen Kontrollgängen entlang des Seitenkanals konnten wir ihn jedoch nicht mehr finden bzw. bestätigen. Die Unsicherheit blieb.
Heute dann die erlösende Nachricht:
Ein Mitglied von uns informierte uns und schickte ein aktuelles Foto. Dieses Bild bestätigt eindeutig, dass der Schwan keine Angelschnur und keinen Köder mehr um den Hals trägt. Die Erleichterung ist kaum zu beschreiben. Wir sind unendlich froh, genauso wie die vielen Menschen, die sich in den letzten Tagen aktiv engagiert, mitgedacht, mitgesucht und geholfen haben.
Der oder die unbekannte Retter*in, die dem Schwan letztlich geholfen und ihm damit sozusagen einen zweiten Geburtstag geschenkt hat, bekommt von uns ein von Herzen kommendes Dankeschön.
An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich auch den Anglern danken, die sich eingebracht haben, ebenso wie denen, die sogar unter Einbeziehung der Feuerwehr Unterstützung angeboten und geleistet haben. Dieses gemeinsame Engagement zeigt, dass Verantwortung und Mitgefühl keine leeren Worte sein müssen.
Zum optischen Vergleich:
Auf dem aktuellen Bild wirkt der Schwan deutlich heller als auf den ersten Aufnahmen. Das ist in diesem Alter völlig normal. Jungschwäne können sich innerhalb von zwei bis drei Wochen erheblich aufhellen. Zusätzlich wurde das Ursprungsbild und das neue Foto mittels KI verglichen. Dabei wurden mit einer Übereinstimmung von rund 98 % typische Merkmale im Schnabelbereich sowie bei den Proportionen von Kopf und Schnabel festgestellt. Es handelt sich also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um denselben Schwan.
Dieses Update ist für uns vor allem eines: eine große Erleichterung. Und ein seltenes, aber umso schöneres Ende einer Geschichte, die auch ganz anders hätte ausgehen können.
MehrDer Schwan blieb jedoch durchgehend sehr skeptisch, hielt Abstand und wich aus. Und dann war er plötzlich von einem Tag auf den anderen nicht mehr zu sehen.
Zwischenzeitlich erreichte uns eine einzelne Meldung, der Schwan habe „das Teil nicht mehr um den Hals“, wirke aber am Hals stark zerzaust. Bei unseren regelmäßigen Kontrollgängen entlang des Seitenkanals konnten wir ihn jedoch nicht mehr finden bzw. bestätigen. Die Unsicherheit blieb.
Heute dann die erlösende Nachricht:
Ein Mitglied von uns informierte uns und schickte ein aktuelles Foto. Dieses Bild bestätigt eindeutig, dass der Schwan keine Angelschnur und keinen Köder mehr um den Hals trägt. Die Erleichterung ist kaum zu beschreiben. Wir sind unendlich froh, genauso wie die vielen Menschen, die sich in den letzten Tagen aktiv engagiert, mitgedacht, mitgesucht und geholfen haben.
Der oder die unbekannte Retter*in, die dem Schwan letztlich geholfen und ihm damit sozusagen einen zweiten Geburtstag geschenkt hat, bekommt von uns ein von Herzen kommendes Dankeschön.
An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich auch den Anglern danken, die sich eingebracht haben, ebenso wie denen, die sogar unter Einbeziehung der Feuerwehr Unterstützung angeboten und geleistet haben. Dieses gemeinsame Engagement zeigt, dass Verantwortung und Mitgefühl keine leeren Worte sein müssen.
Zum optischen Vergleich:
Auf dem aktuellen Bild wirkt der Schwan deutlich heller als auf den ersten Aufnahmen. Das ist in diesem Alter völlig normal. Jungschwäne können sich innerhalb von zwei bis drei Wochen erheblich aufhellen. Zusätzlich wurde das Ursprungsbild und das neue Foto mittels KI verglichen. Dabei wurden mit einer Übereinstimmung von rund 98 % typische Merkmale im Schnabelbereich sowie bei den Proportionen von Kopf und Schnabel festgestellt. Es handelt sich also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um denselben Schwan.
Dieses Update ist für uns vor allem eines: eine große Erleichterung. Und ein seltenes, aber umso schöneres Ende einer Geschichte, die auch ganz anders hätte ausgehen können.