Katzenschutzverordnung in Ehrenkirchen zeigt Wirkung vom 06.06.2026
Beschreibung
Die aktuelle Berichterstattung der Badischen Zeitung zur Katzenschutzverordnung in Ehrenkirchen macht deutlich: Der eingeschlagene Weg ist richtig. Auch wenn sich Erfolge bei freilebenden Katzenpopulationen nicht von heute auf morgen zeigen, wird sichtbar, dass die Verordnung langsam Wirkung entfaltet.
Für uns als Tiere in Not Breisgau e.V. ist das ein wichtiges Signal. Die Katzenschutzverordnung ist kein theoretisches Verwaltungsinstrument, sondern ein ganz praktischer Beitrag zum Tierwohl. Sie hilft dabei, unkontrollierte Vermehrung einzudämmen, Leid zu reduzieren und langfristig stabile Verhältnisse zu schaffen.
Gerade verwilderte Hauskatzen leben oft unter sehr schwierigen Bedingungen. Viele Tiere sind krank, unterernährt, von Parasiten befallen oder müssen ihre Jungen unter schlechten Umständen großziehen. Was von außen manchmal nur wie „ein paar streunende Katzen“ aussieht, bedeutet für die Tiere häufig ein Leben im täglichen Überlebenskampf.
Deshalb ist es so wichtig, dass freilaufende Katzen kastriert, gekennzeichnet und registriert werden. Jede kastrierte Katze verhindert weiteres Tierleid. Jede Registrierung hilft dabei, Tiere zuzuordnen. Und jede Gemeinde, die eine Katzenschutzverordnung erlässt, schafft eine wichtige Grundlage, um überhaupt wirksam handeln zu können.
Besonders positiv sehen wir die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ehrenkirchen. Die Gemeinde nimmt das Thema ernst, bleibt dran und unterstützt die notwendigen Maßnahmen. Dass weiterhin Problemstellen bestehen, insbesondere in Norsingen, zeigt nicht das Scheitern der Verordnung, sondern im Gegenteil, wie notwendig sie ist. Solche Situationen sind über Jahre entstanden und lassen sich nicht innerhalb weniger Monate vollständig lösen.
Wichtig ist dabei auch der Blick über die Gemeindegrenzen hinaus. Katzen kennen keine Verwaltungsgrenzen. Nachhaltiger Katzenschutz funktioniert daher umso besser, je mehr Gemeinden mitziehen. Ehrenkirchen hat hier einen wichtigen Schritt gemacht und zeigt, dass kommunaler Tierschutz möglich ist, wenn der politische Wille vorhanden ist.
Die Entwicklung macht Mut. Die Situation ist noch nicht überall zufriedenstellend, aber der Weg stimmt. Aus Sicht von Tiere in Not Breisgau e.V. bestätigt der Bericht, was wir seit Jahren sagen: Katzenschutzverordnungen wirken. Sie brauchen Zeit, Konsequenz und Zusammenarbeit, aber sie sind eines der wirksamsten Mittel, um das Leid freilebender Katzen langfristig zu verringern.
Unser Dank gilt der Gemeinde Ehrenkirchen, den beteiligten Stellen und allen Menschen, die hinschauen, melden, unterstützen und helfen. Jede einzelne Maßnahme zählt. Und jede Gemeinde, die diesen Weg ebenfalls geht, trägt dazu bei, dass weniger Katzen krank, unkastriert und unversorgt auf der Straße leben müssen.
Die Katzenschutzverordnung in Ehrenkirchen zeigt: Tierschutz beginnt vor Ort. Und er wirkt, wenn man ihn ernst nimmt.
hier der Bericht zur BZ:
Streunende Katzen in Ehrenkirchen: Katzenschutzverordnung zeigt langsam Wirkung