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Mitgliederversammlung von Tiere in Not Breisgau e.V. vom 25.04.2026

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Beschreibung

Am 24. April 2026 fand die diesjährige Mitgliederversammlung von Tiere in Not Breisgau e.V. statt. Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder wurde zunächst die Beschlussfähigkeit festgestellt. Im Anschluss gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der verstorbenen Menschen und Tiere, die den Verein in den vergangenen Jahren begleitet haben.

Ein wichtiger Teil der Versammlung war der Rückblick auf die Entwicklung des Vereins seit dem Jahr 2016. Dabei wurde deutlich, wie stark sich die Arbeit von Tiere in Not Breisgau e.V. in den vergangenen zehn Jahren verändert und erweitert hat. Themen wie Katzenschutzverordnungen, Fälle von Animal Hoarding, die Unterbringung und Versorgung von Fund- und Abgabetieren sowie die stetig wachsenden organisatorischen Anforderungen prägen die Vereinsarbeit zunehmend.

Besonders im Bereich der Katzenversorgung ist der Bedarf weiterhin hoch. Da immer wieder Tiere kurzfristig untergebracht, versorgt und medizinisch betreut werden müssen, wurden auch die vorhandenen privaten Räumlichkeiten weiter angepasst. Unter anderem wurde ein Zimmer entsprechend umgestaltet und renoviert, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Auch alternative Unterbringungsmöglichkeiten, etwa Katzenpensionen, wurden geprüft, erwiesen sich jedoch für die Arbeit des Vereins nicht als geeignete Lösung.

Im Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate zeigte sich erneut, dass besonders viele Abgabetiere aus Zuchten oder problematischen Haltungen erhebliche gesundheitliche Probleme mitbringen. Häufig waren umfangreiche Behandlungen notwendig, unter anderem an Zähnen, Hüften oder Kniescheiben. Diese Fälle verursachen nicht nur hohe Kosten, sondern binden auch viel Zeit, Pflege und Organisation.

Erfreulich war der Rückblick auf das Kürbisfest, das von allen Beteiligten als sehr gelungen empfunden wurde. Bei viel Kuchen, guter Stimmung und zahlreichen Begegnungen zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll solche Veranstaltungen für den Verein, seine Unterstützerinnen und Unterstützer sowie für den direkten Austausch mit Tierfreunden sind.

Ein besonderer Dank ging an die vielen Menschen, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützt haben. Genannt wurden unter anderem Anni, Pauli, Familie Schätzle, Pflegestelle Ramona, Kuni, Uschi, Petra, Sandra und Anja Roth. Ebenfalls ausdrücklich erwähnt wurde die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei und der Veterinärbehörde, die für die Vereinsarbeit in vielen Situationen von großer Bedeutung ist.

Ein ganz besonderer Dank galt Moni für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Sie ist eine wahre Bereicherung für den Verein, denn ihr Engagement, ihre Verlässlichkeit und ihre Hilfsbereitschaft sind fantastisch, egal zu welcher Uhrzeit Hilfe gebraucht wird. Solche Menschen sind für die Vereinsarbeit unbezahlbar.

Auch im Bereich der Vermittlungen konnte der Verein im vergangenen Jahr wieder vielen Tieren helfen und zahlreiche Schützlinge in ein neues Zuhause begleiten. Neben Katzen, Hunden und Kleintieren gehörten auch besondere Notfälle und Wildtiere zur täglichen Arbeit des Vereins.

Ein besonders großer Arbeitsbereich bleibt die Kastration von Katzen. Im vergangenen Jahr wurden 398 Katzen kastriert. Ein Großteil der Kosten konnte durch die beteiligten Gemeinden übernommen werden. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig Katzenschutzverordnungen und die Zusammenarbeit mit den Kommunen sind. Jede Kastration hilft, weiteres Tierleid zu verhindern und langfristig die Zahl herrenloser und verwilderter Katzen zu reduzieren.

Im Anschluss stellte der Kassenwart den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer bestätigten, dass die Buchhaltung im Rahmen der durchgeführten Stichproben korrekt geführt wurde. Hervorgehoben wurde außerdem, dass die Arbeit weiterhin ehrenamtlich erfolgt. Die Entlastung des Vorstandes wurde anschließend einstimmig beschlossen.

Anträge lagen keine vor.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ ging ein besonders herzlicher Dank an Teresa Grießhaber für ihren inzwischen zehnjährigen unermüdlichen Einsatz als 1. Vorsitzende von Tiere in Not Breisgau e.V. Ihr Engagement, ihre Ausdauer und ihr persönlicher Einsatz haben die Entwicklung des Vereins über viele Jahre maßgeblich geprägt. Ohne Menschen, die Verantwortung übernehmen, unzählige Stunden investieren und auch in schwierigen Situationen verlässlich für die Tiere da sind, wäre diese Arbeit nicht möglich.

Außerdem wurde unter „Sonstiges“ über die erhebliche private Unterstützung gesprochen, die durch die Bereitstellung eigener Räumlichkeiten und den persönlichen Einsatz einzelner Mitglieder für die Vereinsarbeit erbracht wird. Hierzu soll innerhalb der Vorstandschaft gemeinsam mit Rechtsbeistand und Steuerberater geprüft werden, ob und in welchem rechtlichen und steuerlichen Rahmen hierfür Möglichkeiten bestehen. Abhängig vom Ergebnis dieser Prüfung kann bei Bedarf eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, um über eine angemessene Aufwandsregelung für ausschließlich dem Verein zur Verfügung gestellte private Räumlichkeiten zu beraten und gegebenenfalls einen entsprechenden Beschluss zu fassen.

Gegen 19:40 Uhr wurde die Mitgliederversammlung beendet.

Tiere in Not Breisgau e.V. bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern, Pflegestellen, Spenderinnen und Spendern, Helferinnen und Helfern sowie bei allen Menschen, die die Arbeit des Vereins unterstützen. Jede Hilfe trägt dazu bei, Tieren in Not eine Chance auf Versorgung, Sicherheit und ein neues Zuhause zu geben.