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Zeugenaufruf – Verdacht auf vorsätzliche Katzenvergiftungen in Breisach vom 07.03.2026

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Beschreibung

Wir bitten die Bevölkerung um Hinweise zu mehreren schweren Vergiftungsfällen von Katzen in Breisach.


Nach Angaben von Tierhaltern aus dem Wohngebiet Fritz-Roth-Straße / Hilde-Menzer-Straße / Engelinstraße sind innerhalb der vergangenen rund zehn Monate mindestens vier Katzen an einer Frostschutzmittelvergiftung (Ethylenglykol) gestorben. Alle Tiere lebten im Umkreis von etwa 100 Metern.


Die betroffenen Katzen mussten nach tierärztlicher Behandlung eingeschläfert werden. In einem Fall wurde der Verdacht durch eine pathologische Untersuchung bestätigt. Die Tiere wurden unter anderem in einer Tierklinik behandelt.


Besonders besorgniserregend ist, dass die Fälle trotz vorheriger Warnungen an die Nachbarschaft weiter aufgetreten sind. Anwohner hatten bereits nach den ersten Vergiftungen durch Aushänge und Wurfzettel darauf hingewiesen, mögliche Gefahrenquellen wie offen stehendes Frostschutzmittel zu entfernen.


Die zeitliche Abfolge der bekannten Fälle:



  • Mai 2025: Zwei Katzen aus dem Gebiet mussten eingeschläfert werden

  • September 2025: weiterer Vergiftungsfall

  • März 2026: erneuter Todesfall einer Katze


Aufgrund der Häufung und der räumlichen Nähe der Fälle besteht der Verdacht, dass die Vergiftungen möglicherweise gezielt verursacht wurden.


Der Vorfall wurde bereits bei der Polizei angezeigt.


Hinweise aus der Bevölkerung können helfen, mögliche weitere Tiervergiftungen zu verhindern. Wer im genannten Gebiet verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu weiteren Fällen geben kann, wird gebeten, sich bei Tiere in Not Breisgau e. V. oder bei der Polizei Breisach zu melden.