Neuigkeiten

Katzenkind in Plastiktüte.....

Wir haben ja schon viel erlebt, aber dies, was die Spezie Mensch letztes Wochenende
vollbracht hat, ist wohl an Perversität nicht mehr zu überbieten.

Durch die Polizei wurden wir informiert, dass eine aufmerksame Passantin
in Oberrottweil ein Katzenkind gefunden habe. So die Orginalmeldung.
Als wir nach kurzer Zeit in Oberrottweil bei der Passantin ankamen, stellte sich im
Gespräch mit der Dame die Situation noch perverser dar.

Eine zugebundene Plastiktüte lag im Wasser, genauer gesagt im Krottenbach.

Die Passantin "fischte" die Tüte aus dem Wasser, und zum Vorschein kam ein total
geschwächtes ca. 5 Wochen altes Katzenkind.

Nachdem wir das Katzenkind übernommen haben, ging es zuerst notfallmäßig zum Tierarzt.
Dort wurde eine recht niedrige Körpertemperatur festgestellt, jedoch schien auf den
ersten Blick das Katzenkind keine weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen davon getragen zu haben.

Jener Person, welche dieses hilflose Katzenkind einfach so entsorgt hat, sollte bewusst
sein, dass dieses Vorgehen eine Straftat darstellt, welches wir entsprechend zur Anzeige bringen
werden.

Die Tatperson könnte aus dem näheren Umkreis des Auffindeortes kommen, denn erstens
ist oberhalb des Auffindeortes ein Rückhaltebecken mit Gitter im Bach, wo diese Tüte
gar nicht durchpasst, und zweitens scheint die Tüte aus einem hiesigen Einkaufsmarkt
zu stammen.

Wer also am 11.06.2022 in der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr etwas verdächtiges
im Bereich Bachstraße bzw. Krottenbach gesehen hat, sich telefonisch bei der Fachdienststelle Gewerbe/Umwelt, Telefon: 0761 21689-0, oder beim Polizeirevier Breisach unter Telefon: 07667 9117-0 oder gerne auch bei Tiere in Not Breisgau unter 07667-9421000 zu melden.

Von Vermittlungsanfragen bitten wir aktuell abzusehen, da das Katzenkind noch viel zu jung für die Vermittlung ist. Wenn das Katzenkind vermittlungsfähig ist, werden wir diese auf unserer Homepage einstellen
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Bericht der Mitgliederversammlung vom 03.06.2022

Am 03.06.2022 fand unsere Mitgliederversammlung im Fallerhof in Bad Krozingen Hausen statt.

Pünktlich um 18:30Uhr wurde von der 1. Vorsitzenden die Versammlung eröffnet, mit dem Hinweis, daß keine Bild oder Tonaufzeichnungen erlaubt sind.

Es wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt, und als nächster Tagungsordnungspunkt wurde den verstorbenen Mitgliedern gedacht.

Von Frau Grießhaber wurde über die Tätigkeiten und das Erreichte des letzten Jahres berichtet. Dies wurde dann durch das Zahlenwerk in Form von Rechnungsberichten für das Jahr 2021 durch den Kassenwart abgerundet. Die beiden Rechnungsprüfer bescheinigten eine satzungsgemäße und ordentliche Verwendung der Mittel, sodass diese eine Entlastung des Vorstandes beantragten.
Der gesamte Vorstand wurde erwartungsgemäß entlastet.

Nun standen die Vorstandswahlen und die Wahl der Kassenprüfer an.
Die Wahlleitung für diese wurde durch Frau Müller in souveräner weise durchgeführt. Vielen Dank hierfür !
An der Spitze des Vereines hat sich nichts geändert.
Das heißt der "alte" Vorstand ist auch der "neue" Vorstand.
An dieser Stelle bedankt sich der neu gewählte alte/neue Vorstand für das entgegengebrachte Vertrauen !
Auch die bisherigen Kassenprüfer wurden wieder neu in Ihrem Amt neu bestätigt.

Nachdem auch der letzte Tagungspunkt, zu dem es keine Themen gab, abgeschlossen wurde, wurde der offizielle Teil der Versammlung geschlossen, um hinterher noch in lockerer Runde über die verschiedensten Themen rund ums Tier zu diskutieren. Abgerundet wurde dies alles durch ein leckeres Essen.

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Hilfstransport Ukraine

Am vergangenen Freitag den 25.03.2022 ist ein weiterer Hilfstransport von uns in die Ukraine auf die Reise gegangen.
Diesesmal vollgepackt mit über 700Kg Futter, (sowohl für Katzen als auch Hunde) startete unsere erste Vorsitzende mit einem unseren aktiven Mitglieder in Richtung ukrainische Grenze. Nach nicht enden wollender Fahrt wurde diese am Samstag in den Mittagsstunden erreicht.

Dort reihte sich unser Fahrzeug erst einmal in die lange Schlange der wartenden für die Entladung von Hilfsgütern ein, um nach weiteren 2 Stunden endlich entladen werden zu können.
Das Futter wurde gleich auf einen anderen LKW verladen, welcher noch am selben Tag in ein Tierheim in die Ukraine weiterfuhr.

Da wir nicht leer zurück fahren wollten, fuhr der Hilfstransport in die nächst größere Grenzstadt, um dort hilfsbedürftige Menschen mit einem Tier mit an den Kaiserstuhl mit zu nehmen.
In dem ganzen Menschenwirrwarr wurden wir auf eine Frau mit Säugling im Arm und zwei weiteren
Kindern aufmerksam. Wobei das ältere Mädchen panisch und krampfhaft ihren Hund im Arm festhielt.
Bei diesem Anblick musste sowohl die 1. Vorsitzende als auch der Fahrer, tief schlucken, denn man sah den Personen die Verzweiflung, die Angst und die Strapazen sichtlich an.
Wie sich herausstellte, durfte der Vater auch mit aus der Ukraine ausreisen, denn Männer, welche 3 minderjährige Kinder haben, sind von der Wehrpflicht in der Ukraine befreit.

Als wir am Auto ankamen, malte der 10 jährige Junge auf die staubige Motorhaube des Autos ein großes Herz und umklammerte unsere erste Vorsitzende.
Viel Gepäck hatten die 5 nicht dabei, das 12 Jährige Mädchen eine Plastiktüte und IHREN Hund, der 10 Jährige Junge einen Kinderrucksack, der Vater einen etwas größeren Rucksack, und die Mama für den erst 10 Tage alten Säugling eine Babytasche.

Eigentlich wollten wir auf Rückfahrt im Auto übernachten. Jedoch war es den Umständen geschuldet, dass wir wegen den Kindern ( vor allem wegen dem Säugling ) diese Planung kurzerhand über den Haufen geworfen haben. So musste innerhalb kürzester Zeit eine Übernachtungsmöglichkeit organisiert werden, wobei die Organisation einer solchen "Gruppe" unterzubringen, schon eine gewisse Herausforderung darstellte.
Im Gespräch (was nur mit Hand und Fuß möglich war) mit der Familie stellte sich heraus, dass diese bereits eine über 20 Stunden dauernde Zugfahrt mit
wiedrigen Umständen durch die Ukraine hinter sich hatte. Um der Familie jedoch zumindest ein gewisses
Maß an Sicherheit zu geben, haben wir uns für ein Hotel in Deutschland entschieden.
So konnte die Familie das erste mal seit Tagen und Wochen etwas durchatmen.

Am Sonntagmorgen ging es dann auf die vermeintlich letzte Etappe, wobei schon klar war, dass die
im Vorfeld organisierte Unterkunft erst am Montag zu Verfügung stehen würde. Also musste für eine
weitere Übernachtung gesorgt werden.
Nach unzähligen Telefonaten mit diversen Hotels und Gasthäusern hat uns Familie Ambs vom Gasthaus zur Sonne in Ihringen Wasenweiler ein Zimmer KOSTENLOS zur Verfügung gestellt.
Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, so wurde auch die Abendverpflegung und das Frühstück kostenlos übernommen ! Zusätzlich wurde unser Team mit einem
kostenlosen Abendessen versorgt !
Wir waren überwältigt über so viel Hilfsbereitschaft, denn obwohl die "Gastroszene" seit Corona sicherlich schon eine schwere Zeit hinter sich hatte, und noch immer Einschränkungen hat, so erachten wir diese enorme
Hilfsbereitschaft für nicht selbstverständlich und wollen uns beim gesamten "Gasthaus zur Sonne" Team noch einmal recht recht herzlich bedanken!

Die wirklich aller letzte Etappe von Wasenweiler nach Breisach war ja dann nur noch ein Katzensprung.
Dort durfte dann die Familie in ihre Unterkunft einziehen.
Wie es sich gehört wurde die kleine Fellnase gründlich untersucht und dem Veterinäramt gemeldet.
Eigentlich hört sich das alles ganz einfach an, aber bis wir den Hund des Kindes "bekommen" hatten dauerte es schon, denn das Kind hatte furchtbar Angst den Hund zu verlieren. Dieser war ja sozusagen das letzte aus ihrem "alten Leben". Die Freude als wir die kleine Maus wieder gebracht hatten, war hinterher um so größer.

Geschafft und mit vielen emotionalen Eindrücken schließen wir nun diese Zeilen.
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Tierschutzbund ruft zu gemeinsamer Unterbringung von Ukrainern mit ihren Tieren auf

Pressemeldung
Flucht mit Haustier: Tierschutzbund ruft zu gemeinsamer Unterbringung von Ukrainern mit ihren Tieren auf
Zehntausende Ukrainer flüchten in diesen Tagen vor dem Angriffskrieg Putins. Viele von ihnen haben die Flucht mit ihren Heimtieren angetreten. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert deshalb an Innenministerin Faeser und die kommunalen Behörden, Fluchtunterkünfte so auszustatten, dass die mitgeführten Tiere bei ihren Besitzern bleiben können, und bietet dafür seine Expertise und Erfahrung als Dachverband der Tierschutzvereine und Tierheime in Deutschland an. Zahlreiche Nachbarländer der Ukraine und auch Deutschland haben auf Bitten der EU bereits kurzfristig beschlossen, die Einreise der Heimtiere ohne Dokumente zuzulassen, um Menschen und Tiere schnell und unbürokratisch in Sicherheit zu bringen. Diesen Schritt begrüßt und unterstützt der Verband ausdrücklich.
„Dieser Krieg entsetzt auch alle Tierschützerinnen und Tierschützer in Deutschland aufs Äußerste. Die Tierliebe der Ukrainer ist so groß, dass sie alles daransetzen, ihre Haustiere mit auf die Flucht zu nehmen. Haustiere sind Familienmitglieder! Allen Ukrainern, die hierher mit ihren Tieren fliehen konnten, muss deshalb unbedingt eine gemeinsame Unterbringung ermöglicht werden. Eine Trennung wäre eine zusätzliche Belastung für Mensch und Tier, die auf jeden Fall zu vermeiden ist“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Erste Ukrainer mit Haustieren sind bereits in Deutschland angekommen. Der Tierschutzbund rät den Tierbesitzern, sich nach der Ankunft beim zuständigen Veterinäramt melden, um den Tollwutschutzstatus prüfen zu lassen. Ohne einen gültigen Tollwutschutz müssen einreisende Tiere den gesetzlichen Seuchenschutz-Regelungen entsprechend in Quarantäne. Tierheime bereiten sich auf die Unterbringung und Versorgung dieser Tiere vor, der Deutsche Tierschutzbund wird sie dabei unterstützen. Ebenso erklärten Tierschützer sich bereit, Privatpersonen finanziell bei der erforderlichen Bestimmung von Tollwut-Antikörpern zu unterstützen, sodass die Tiere bei gültigem Schutzstatus von der Quarantänepflicht befreit werden können. „Wir werden unseren Beitrag dazu leisten, den mutigen Menschen aus der Ukraine und ihren Heimtieren zu helfen und das durch diesen furchtbaren Krieg verursachte Leid zu mindern“, so Schröder.
Tierschutzzentrum in Odessa
Der Deutsche Tierschutzbund engagiert sich seit dem Jahr 2000 in der Ukraine und betreibt seit 2005 ein Tierschutz- und Kastrationszentrum in Odessa. Das Zentrum ist vorerst für Besucher nicht mehr geöffnet, aber die Mitarbeiter sind fest entschlossen, die Tiere weiter zu versorgen. Viele Tiere wurden von Tierpflegern mitgenommen und werden nun von zu Hause betreut. Einige Mitarbeiter sind weiterhin vor Ort, um kranke und Handicap-Tiere zu versorgen, die nicht transportiert werden können.
Hinweis an die Redaktionen: Mehr Informationen, auch zum aktuellen Stand im Tierschutzzentrum in Odessa, werden hier fortlaufend aktualisiert: https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/ausland/tierschutzprojekt-odessa/krieg-in-der-ukraine/
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Illegaler Welpenhandel

Die Polizei ermittelt gegen eine 28-jährige Frau aus dem Großraum Freiburg und ihren 36-jährigen Lebensgefährten. Beide stehen unter Verdacht, illegal mit Hundewelpen gehandelt zu haben.

Freiburg - Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden Hundewelpen der Rasse "Französische Bulldogge" bei verschiedenen Züchtern und Hundehändlern in Polen erworben und anschließend über diverse Wege nach Deutschland verbracht.

Bei den Hunden handelte es sich den Ermittlungen zufolge in der Regel um 4-6 Wochen alte ungeimpfte Welpen, welche viel zu früh vom Muttertier getrennt wurden. Unter Vortäuschung falscher Tatsachen sollen die Welpen in Deutschland ahnungslosen Abnehmern in betrügerischer Absicht verkauft worden sein. So wiesen die Jungtiere zum Zeitpunkt des Verkaufs entweder bereits zahlreiche Krankheiten auf oder sie entwickelten diese kurze Zeit nach der Abgabe an die neuen Besitzer.

Nach derzeitigem Stand sind der Polizei bereits 24 Fälle bekannt, in denen die Tatverdächtigen Welpen verkauft haben sollen. Die Welpen, so die Ermittlungen, seien bis zu einem Preis von 3.000 Euro, an die betrogenen Käufer abgegeben worden. Durch den mutmaßlich illegalen Verkauf der Welpen sollen die Tatverdächtigen Einnahmen im mittleren fünfstelligen Bereich erzielt haben.

Die Tatverdächtigen erwartet ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Betrugs, diversen Verstößen gegen das Tiergesundheitsgesetz, das Arzneimittelgesetz und das Tierschutzgesetz.

(Bild: Symbolbild. Foto: Ezzolo/ Shutterstock ; Text Schwarzwälder Bote)
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